Knappenroth I

GaliA-Wohnhaus für Jung und Alt

Im Knappenroth 25 ist ein Wohnprojekt für gemeinschaftliches Wohnen zur Miete von Jung und Alt entstanden. Das Haus mit seinen 31 Mietwohnungen (57 -116 qm) ist im Juli 2015 bezogen worden. Alle Wohnungen sind bereits vermietet. Gemeinsame Aktivitäten und Geselligkeit werden durch den Gemeinschaftsraum, die Garten-Terrasse und den großen Garten gefördert. Geschäfte, Bus, Saarbahn, Schulen und ein Naherholungsgebiet sind gut zu Fuß zu erreichen. Die ruhige Wohnlage und das neue Wohnkonzept ermöglichen ein familiengerechtes Wohnen in freundschaftlicher, verlässlicher Nachbarschaft (Hausgemeinschaft).Hier die aktuellen Details zu Wohnflächen, Ansichten, Wohnungszuschnitten etc.

Lageplan
Penthouse
3.Obergeschoss
2.Obergeschoss
1.Obergeschoss
Erdgeschoss
Schnitt
Rückansicht
Rechte_Straßenansicht
Wohnfläche Knappenroth 2014

Wir führen eine Warteliste und informieren Sie gern, wenn eine Wohnung frei wird. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

Renate Vollmann, Im Knappenroth 25, 66113 Saarbrücken, Tel. 0681-68 74 09 00, Email  rvollmann@gmx.de

Zum Vereinsleben

Der Verein GaliA – Gemeinsam aktiv leben im Alter – wurde im Jahr 2007 gegründet und hat etwa 80 Mitglieder derzeit. Die ursprüngliche Idee war, das Wohnen und Leben der Menschen im Alter zu verbessern. Nicht allein leben, nicht im Heim leben.

Damit sich die Mitglieder kennenlernen können, gibt es vierteljährlich am 1. Mittwoch den Vereinstreff mit Vorträgen, außerdem verschiedene Feste im Jahr und anderen Aktivitäten. Es haben sich mittlerweile Interessengruppen gebildet (z.B.Wandern, Kinobesuche), ebenso Freundschaftsgruppen und neuerdings auch Bewohnergruppen, nämlich für das inzwischen fertig gestellte Haus in der Eifelstr.13 in Saarbrücken und für das neue Haus im Knappenroth. Last not least hat sich aus GaliA-Mitgliedern auch eine Nachbarschaftsgruppe auf dem Rodenhof zusammengetan. Eine andere Aktivität des Vereins ist der Aufbau eines telefonischen Netzwerks. Ein zentraler Teil der Vereinsarbeit ist die Verbreitung der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens in der Öffentlichkeit.
Wahrscheinlich haben Sie schon von dem Projekt des ehemaligen Bürgermeisters von Bremen, Henning Scherf, gehört. Dort haben sich mehrere Paare und Einzelpersonen zusammen getan und eine Wohn- und Hausgemeinschaft gegründet, zunächst waren es nur Leute um die 50, später kamen auch jüngere Menschen mit Kindern dazu.
Diese Idee Henning Scherfs haben die Gründungsmitglieder des Vereins GaliA aufgegriffen und ein Konzept für das gemeinsame Wohnen entwickelt. (Siehe als pdf-Datei : Flyer Seite A  und Seite B ).
Untersuchungen haben ergeben, dass Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Alter auch in Zusammenhang stehen können mit Depressionen der Patienten. Psychische Probleme dieser Art entwickeln sich eher in Situationen sozialer Isolation. Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich ein selbstbestimmtes eigenverantwortliches Leben in Gemeinschaft mit andern führen, lehnen aber oft einen Aufenthalt in einem Altersheim ab, auch weil ihnen dort die individuellen Entscheidungsmöglichkeiten genommen werden.

Philosophie des Gemeinschaftlichen Wohnens bei GaliA

Wir möchten zusammen in einem Haus leben, jeder in seiner eigenen Wohnung, selbstbestimmt und eigenverantwortlich, aber mit dem Wunsch in diesem Haus ein gemeinschaftliches Leben zu gestalten. Es soll generationsübergreifend sein, jüngere Bewohner unnd ältere haben sich zu einer Bewohnergruppe zusammengeschlossen. Zentrum des von den Hausbewohnern gestalteten Lebens ist der Gemeinschaftsraum mit Küche. Im Projekt Knappenroth kommt zum Gemeinschaftsraum auch noch der Reiz eines großen Gartens (ca.3000 qm) hinzu. Im Gemeinschaftsraum können informelle Begegnungen stattfinden, also: Ich schaue mal, ob jemand dort sitzt. Der Raum ist auch für gemeinsame Frühstücke da oder für Veranstaltungen und Festlichkeiten, in die auch die Nachbarschaft einbezogen werden kann. Es können dort Gymnastik-, Yoga-, Literatur- oder sonstige Gruppenstunden stattfinden. Manche können zusammen musizieren, andere schauen sich gemeinsam Filme an und diskutieren anschließend darüber. Wir freuen uns auf ein fröhliches Leben zusammen mit anderen Menschen, die wir schon im Vorfeld kennengelernt haben, mit denen wir spontan einen Spaziergang oder eine Radtour machen können, wir brauchen nicht wie früher größere Entfernungen mit dem PKW überwinden, um weiter entfernt wohnende Freunde zu gemeinsamen Aktivitäten zu treffen. Wir erleben es als sehr schön, in solch einem Haus in der Stadt mit ihren zahlreichen kulturellen Möglichkeiten gemeinsam zu leben.

Was ganz wichtig ist: Jeder kann sich jederzeit zurückziehen.

Niemand sollte sagen können, da musst du aber jetzt mitmachen! (Gruppendruck). Also, jeder Mensch bestimmt das nötige Maß an Nähe und Distanz für sich selbst.
Ganz natürlich resultiert aus so einem gemeinschaftlichen Leben auch gegenseitige Hilfsbereitschaft. Wir lernen uns immer mehr kennen. So versteht es sich von selbst, dass im Krankheitsfall für die Nachbarin mit eingekauft, oder sie mal zum Arzt gefahren wird. Wir achten gegenseitig aufeinander. Im Urlaub werden Pflanzen und Tiere von den Nachbarn versorgt. Einen Pflegedienst könnten die BewohnerInnen im Bedarfsfall organisieren. Ebenso wie man sich vielleicht auch eine Haushaltshilfe teilen kann. Für berufstätige Mütter/Väter kann (bei einem kurzfristigen Engpass) eine Tagesbetreuung der Kinder angeboten werden. An den in der Nähe befindlichen Schulen wurde auf diese Möglichkeit hingewiesen.
Wir möchten aber auch deutlich sagen, was dieses Haus nicht ist:

Dieses Haus ist kein Alters- oder Pflegeheim.
Es ist auch keine Hotel-ähnliche Seniorenresidenz.
Und es handelt sich auch nicht um Betreutes Wohnen im Alter.

Das erste Wohnprojekt in der Eifelstraße 13
GaliA hat es geschafft, das erste Wohnprojekt zu verwirklichen; und zwar wurde in der Eifelstr./ Trifelsstr. ein Haus mit 16 Eigentumswohnungen und einem Gemeinschaftsraum fertiggestellt. Einzugstermin war Herbst 2013.
Dieses Objekt ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert worden. Nach großen Schwierigkeiten, dieses seit Jahren geplante Objekt zu realisieren, ist es dem Vorstand des Vereins gelungen, Herrn Mechmet Altin als Investor für dieses Vorhaben zu begeistern. Mit Hilfe von Herrn Altin wurde auch das neue Wohnprojekt Im Knappenroth realisiert.

Das neue Projekt im Knappenroth 25
Das Mietshaus ist in Saarbrücken-Rastpfuhl, Im Knappenroth gebaut. Baubeginn war Ende 2013, Einzugstermin war Mitte 2015. Es handelt sich um ein Energiesparhaus mit Aufzug.
Das Haus ist ideal gelegen, 500 m zur Saarbahnhaltestelle Rastpfuhl. Auf dem Weg dorthin an der Lebacher Str. befinden sich ein kleines Einkaufszentrum mit einer Bäckerei, Aldi, Rewe, Sparkasse, usw. Ebenso sind Schulen in unmittelbarer Nähe, eine Apotheke und Arztpraxen. Andererseits ist es vom Stadtrand aus nicht weit ins Grüne. Ein Spaziergang zum Naturfreundehaus Kirschheck bietet sich an. Von dort gibt es viele Wandermöglichkeiten durch die Wälder.

Ansicht des Hauses
Es handelt sich um ein Haus mit 31 Wohneinheiten plus Gemeinschaftsraum. Die linke Seite des Hauses ist drei-geschossig ausgelegt, darüber gibt es zwei Penthouse-Wohnungen mit großem Ausblick. Der rechte Teil des Hauses ist vier-geschossig, darüber ebenfalls 2 Penthouse-Wohnungen. In der Mitte befindet sich der Fahrstuhl, der von ganz oben bis ins Untergeschoss fährt. Dort befinden sich auch die Kellerräume, die Fahrradstellplätze, die Waschmaschinen- und andere Räume in der Tiefgarage.

Ansprechpartner für Interessierte am Projekt Knappenroth sind:

Renate Vollmann Tel. 0681-68 74 09 00 E-mail  RVollmann@gmx.de
Joachim Küster Tel. 0681-68 66 3742 E-mail  akikue@aol.com

Stand: 20.03.2017